Erklärung zur Baumbesetzung bei den Tu Mal Wat Tagen

(english below)

Ich glaube es ist schwer zu verstehen, wieso Menschen bestimmte Dinge machen, die gesamtgesellschaftlich als anormal angesehen werden. Wieso besetzen Jugendliche Häuser, wieso malen Graffiti Künstler:innen Wände an, wieso gehen Menschen auf die Straße um zu demonstrieren.
Wir haben alle Probleme mit denen wir umgehen müssen. Bei manchen sind sie größer und bei anderen kleiner. Manche von uns haben Probleme mit sich oder mit der Akzeptanz ihrer Selbst von der Gesellschaft aus, sei es wegen Sexualität, Geschlechtsidentität oder Hautfarbe, oder sie haben Probleme mit ihren Eltern. Wo existiert der Raum in die sich Menschen, denen aufgrund ihres Alters ihre Mündigkeit abgesprochen wird zurückziehen können? Pädagogisch organisierte Jugendeinrichtungen, Schüler:innenläden, oder am Ende das Amt? Wie fühlt es sich an immer abhängig zu sein von Erwachsenen, und nicht immer aber meistens nicht ernst genommen zu werden.
Ich bin der festen Überzeugung, dass all unser Handeln von der reinen Solidarität für einander bestimmt werden soll. Und ich möchte den Menschen, die sich zuhause oder auf der Straße, in der U-Bahn oder in der Schule nicht wohl fühlen, einen Ort zur Verfügung stellen können, an dem sie sich geborgen fühlen können. Ich möchte, dass vorallem Junge Menschen, Kinder und Jugendliche einen Ort haben, von dem sie wissen, dass sie jederzeit aufkreuzen können, wenn es ihnen schlecht geht, wenn sie stress mit den Eltern, oder Lehrer:Innen haben. Dass sie jederzeit die Gewissheit haben, dass irgendwer da sein wird und dass es keine Erwachsenen sind die da sind, sondern menschen die dir auf Augenhöhe begegnen, sowie es der Fall in der Potse für mich jahrelang war. Die Potse hat mir Kraft gegeben, den Alltag und die Schule und vorallem unangenehme Mitschüler:innen zu vergessen.
Jugendlichen werden ihre Räume der kreativen Entfaltung genommen, seit Jahren gibt es ein Schwinden der Hausprojekte, von der Friedel54, zum Drugstore oder der Liebig34. Es waren Schutz und Rückzugsräume, die nicht jedem gefallen haben, aber für viele wichtig waren, dem Druck einer Gesellschaft in die mensch nicht reinpasst zu entfliehen. Wir brauchen Platz.
Ich glaube anhand von diesem Prozess können wir sehen, wie lächerlich viel Mühe sich der Staatsapparat gibt um rebellischen Jugendlichen Angst zu machen. Die Logik endet aber in einer Schlaufe, den der Grund wieso wir rebellisch sein müssen ist der ständige Entzug von Mündigkeit, Infrastruktur und damit auch ein gesellschaftliches Vertrauen darin, dass uns nie freiwillig das gegeben wird was wir brauchen. Das Gegenteil passiert und dementsprechend werden wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern weiterhin dafür kämpfen, dass wir undogmatische Räume haben, in denen wir uns frei entfalten, sowie aber auch zurückziehen können, unabhängig von der Hegemonie einer abgestumpften, vereinheitlichten Gesellschaft.

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I think it is difficult to understand people’s reasons to perform actions which are viewed as abnormal by large parts of society. Why are adolescents occupying houses? Why are grafitti-artist painting walls? Why are people protesting in the streets?

Everyone has problems they have to deal with. For some, these problems seem bigger, for others they seem smaller. Some of us struggle with themselves or with the acceptance of their selves by society, be it because of sexuality, genderidentity or skincolor, or they face problems within their families. But where is the refuge for these people, people considered immature and discriminated because of their age? Is it supposed to be educationally organized youth facilities or even the youth welfare office? How does it feel to constantly be dependent on adults, but not being taken seriously by them most of the time?

I strongly believe, that all our actions should be determined by pure solidarity for one another. And I want all the people who cannot feel save at home, in the streets, on the subway, or in school to have a place to feel secure and welcomed. I want children and adolescents in particular to have a haven they know they can always come back to, whenever they feel down or have conflicts with parents or teachers. I want them to be certain, that somebody will be there for them, and that this somebody isn’t an adult but rather someone to talk to at eye level, just as it has been for me in the youth-center Potse. Potse has given me the strength I needed to overcome everyday life, school and most importantly the unpleasant experiences with other students.

Adolescents are being robbed of their creative safe-spaces, for years now there has been a decline in house projects like Friedel54, Drugstore or Liebig34. Those houses were refuges which, although not liked by everybody, were of great importance to many people trying to escape a society in which they couldn’t fit. We need space.

With this very trial the ridiculous efforts of the state to scare a rebellious adolescent become evident. But this logic ends in a loop: The reason to be rebellious is the constant denial of our maturity, our infrastructure and with that a social trust that they will never give us what we need willingly. What happens is the oppositeand thus we will not let ourselves be discouraged; instead we will keep on fighting for undogmatic spaces, in which we can blossom freely but also find refuge independently of the hegemony of a numb, standardised society.

Spendensammelaktion 21.12.2020 – 14:00-20:00Uhr – Behaimstraße 17, 10585 Berlin – Charlottenburg.

Es ist kalt geworden in den letzten Wochen und es wird immer kälter. Allen ist bewusst, dass der Winter vor allem für Menschen, die auf der Straße leben, zur tödlichen Jahreszeit werden kann.
Aus diesem Grund haben der Fixpunkt e.V.*, und die F_AJOC** Berlin eine gemeinsame Spendensammelaktion organisiert, um denjenigen Wärme zu schenken, die gerade wenig davon bekommen. Kommt dafür gerne am 21.12.2020 14:00-20:00 vorbei in der Behaimstraße 17, 10585 Berlin Charlottenburg und bringt Sachspenden mit.

Was gesucht wird sind:
– Handschuhe
– Schals
– Mützen
– Thermounterwäsche
– Dickere Hosen
– Warme Jacken
– Schlafsäcke
– Zelte
– Hygiene Artikel
– o.ä.
*ein Träger der sich für Projekte der Gesundheitsförderung und Suchthilfe mit dem Schwerpunkt „Infektionsprophylaxe“
**eine feministische Jugendorganisation aus Charlottenburg

Entweder du gehst mit der Zeit oder du gehst mit der Zeit


— english version below —

Triggerwarnung: Transfeindliche Zitate
Eine Stadt wie Berlin, die sich mit Diversität schmückt, darf transfeindlichen Menschen wie Alice Schwarzer keine Bühne geben. Am 6.11.2020 wollte Alice Schwarzer ihre Autobiografie im Babylon Berlin vorstellen. Die Veranstaltung wurde verschoben. Verschoben bedeutet aber leider nicht abgesagt! Zu der Sexarbeiter:innen feindlichen Position Schwarzer’s haben Gruppen wie „Sex Worker Action Group“ genug gesagt (hier mehr dazu: https://swactionweek.wixsite.com/website )
Als queerfeministische Gruppe ist es uns jedoch wichtig, nochmal genauer auf das Thema ihrer Transfeindlichkeit einzugehen.
Alice im binären Wunderland:
Schwarzer akzeptiert Menschen die eines der Geschlechter „Mann“ oder „Frau“ haben. Sie respektiert auch Menschen, die sich mit dem ihnen bei Geburt zugeordnetem Geschlecht nicht wohl fühlen und sich in dem anderen binären Geschlecht definieren. Über jede andere Form der Geschlechtsidentität macht sie sich jedoch lächerlich.
„Queerszene leugnen heute die Existenz von „Frauen“ und „Männern“ und spalten sie auf in X Identitäten. Frau oder Mann soll sich entscheiden, was sie oder er nun ist: „cis-sexuell, transsexuell, transgender, agender, demigender, non-binary, pansexuell, endogeschlechtlich (= nicht intersexuell), genderfluid, intergender oder pangender. Ich scherze? Keineswegs. Diese „geschlechtlichen Identitäten“ sind im „Queerlexikon“ online im Angebot. Und das ist noch längst nicht alles. Auch das „sexuelle Verhalten“ wird klassifiziert in: „ace-fluid“ oder „gynosexuell“, „cupiosexuell“ etc. etc.
Wer nun glaubt, diese so sektiererischen Absurditäten seien das Freizeitvergnügen einer Minderheit, hat recht, aber: Dieser Geist ist – zusammen mit Unterstrichen, Sternchen und LGBTIQA – längst Mainstream geworden, er steht in Amtsrichtlinien und Feuilletons.„
(Zitat: EMMA Januar/Februar 2020, Artikel von Alice Schwarzer)
Während sie Menschen mit anderen Geschlechtern verhöhnt und als Freizeitvergnügen diffamiert (verleumdet), zeigt sich ihre Abneigung zu biologischer Wissenschaftlichkeit, deren Verständnis weit über zwei Geschlechter hinaus geht.
(https://soziologieblog.hypotheses.org/4557)
Alice Schwarzer nimmt es sich heraus, die Deutungshoheit über das Geschlecht anderer Menschen zu ergreifen und unterscheidet zwischen „unechten“ und „echten“ Transsexuellen. Für sie sind Transsexuelle nur dann Transsexuelle, wenn sie aus einer ausgeprägten Abneigung heraus ihren Körper verändern wollen, was ein absolutes Absprechen individueller selbstbestimmter Identifikation darstellt und stark übergriffig ist.
„Doch es ist gekippt: vom Verständnis in Propaganda. Es ist heute wie im Märchen vom Aschenputtel, deren Schwestern sich die Zehen abgehackt haben, um in den richtigen Schuh, die Rolle der Braut zu passen. Statt der steigenden Zahl der Neo-Transsexuellen, zunehmend Frauen, zu sagen, dass sie auch ohne Hormone und Operationen aus der Geschlechterrolle ausbrechen können, passt man ihren Körper der gewünschten Rolle an.
Und die Minderheit der echten Transsexuellen, deren tiefer Konflikt nur durch Anpassung zu heilen ist?“
(Zitat: EMMA Januar/Februar 2020, Artikel von Alice Schwarzer)
Aus antifaschistischer Perspektive ist es für uns noch einmal wichtig kurz Schwarzer’s antimuslimischen Rassismus zu beleuchten.
Denn während sie der Meinung ist, dass Feminismus „von Anbeginn an gleichzeitig klassen- und rassenbewusst“(Zitat: EMMA Januar/Februar 2020, Artikel von Alice Schwarzer) gewesen ist, (womit sie die historisch negativen Aspekte des Feminismus in z. B. Amerika leugnet), respektiert sie in verschiedenen Diskussionen die Grenzen von Muslima nicht, macht sich über den Islam lustig, bedient diskriminierende Stigmata und setzt sich für ein Verbot des Kopftuchs ein. Aus unserer Sicht ist es eine Beschneidung der Religionsfreiheit und vorallem eine Abbsprechung der individuellen Selbstbestimmunsgrechte von Frauen.
Alice Schwarzer spielte in Deutschland eine zentrale Rolle in dem Feminismus der 2. Welle und hat viel für Frauen in Deutschland erreicht. Ihre Positionen sind aus unserer Sicht, aber nicht mehr beständig, sie sind Sexarbeiter:innen exklusiv, transfeindlich und rassistisch. Feminismus hingegen ist queer und intersektional! Von daher:
Entweder du gehst mit der zeit, oder du gehst mit der Zeit!

„Either you go with time, or you go over time“
Triggerwarning: transphobic quotes
A city like Berlin, which prides itself with diversity, must not provide a showcase to transphobic people like Alice Schwarzer.
On 6th November 2020, Alice Schwarzer wanted to promote her autobiography at the Babylon Berlin. The event got delayed, but delayed does not mean canceled! Groups like the „Sex Worker Action Group“ already said enough about her anti-Sexworker position, but as a queerfeminist group, it is of immense importance to us, to have a closer look at the topic of Transphobia.
Alice’s Adventures in binary Wonderland:
Schwarzer accepts people, who identify as either one of the genders „male“ or „female“. She also respects people, who do not feel comfortable with their gender assigned after birth and instead identify themselves with the other binary gender. However, any other kind of genderidentity is an object of rediculousness to her.
„The queer-szene dementsthe existence of <> and <> and split them up into X identities. Woman or Man needs to decide whether they are: <<cis-sexual, transsexual, transgender, agender, demigender, non-binary, pansexuell, endogender (= not intersexual), genderfluid, intergender or pangender. You think I'm joking? By no means. These <> are found in the <> online. And that’s by no means all there is. Even the <> is classified in: <> or <>, <> etc. etc.
If you were to think now, that these sectarian absurdities are the freetime enjoyment of a minority, you would be correct, but: This Spirit has – together with underscores, asterisks and LGBTIQA – already become mainstream. It is found in official documents and Feuilletons.“
(Quote: EMMA January/February 2020, article by Alice Schwarer)
While ridiculing and defaming people with other genders, her reluctance to biological science comes to show. A science whichs understanding goes far beyond simply 2 genders. (https://soziologieblog.hypotheses.org/4557)
Alice Schwarzer claims the right to determine a persons gender for herself and differentiates between „true“ and „fake“ transsexuals. For her, a transexual is only ever a true transexual, if they want to change their body out of a profound aversion. This results in a complete deprivation of individual and self-determined identification and constitutes in strong infringement.
„But it has shifted: from understanding to propaganda. It is just like in the fairytales of Cinderella, whose sisters chopped off their toes, ot fit the right shoe, the role of the bride. Instead of telling the rising numbers of Neo-transsexuals, mostly women, that they can break out of their genderrole without hormons and surgeries, their bodys get adapted to fit the desired role.
And the minority of true Transsexuals, whose deep conflict is only curable by adaptation?“
(Quote: EMMA January/February 2020, article by Alice Schwarzer)
From an antifascists point of view, it is also important to take a look at Schwarzer’s anti-Muslim racism.
Because while she is convinced that feminism was „class- and race-concious from the beginning on“ (Quote: EMMA anuary/February 2020, article by alice Schwarzer) (which is a clear denial of the historically negative aspects of feminism eg. in america), she disrespects the limits of muslims, ridicules the Islam, supports discriminating stigmatas and advocates for a ban on headscarves. We say this is a clear infringement to the freedom of religion and most importantly a denial of the right of self-determination of women.
Alice Schwarzer is an important figure in the second wave of feminism and has achieved a lot for women in germany. However, her positions are from our point of view no longer acceptable; they are exluding Sexworkers and transphobic as well as racist. But feminism is queer and intersectional!
And thus we say: Either you got with time or you go over time!

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

english version below

Liebe Nachbar:innen,

vor genau 82 Jahren fand in Deutschland und Österreich eine brennende Hetzjagd gegen Jüd:innen statt.
Sie markierte den Übergang zu der systematischen Ermordung und Verfolgung von Jüd:innen, Homosexuellen, Menschen mit Behinderung und/oder Andersdenkenden.
In dieser Nacht wurde Menschenverachtung legitimiert und Hass zum status quo. Die Nacht gilt als Symbolbild für die Jahre, der unterdrückerischen Verbrechen der Nazis.
Dieses Jahr haben wir mitbekommen, wie schnell in Deutschland die politische Stimmung wieder kippen kann und vor allem wie schnell sich rassistisches, antisemitisches und sexistisches Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft verbreiten kann.
Die Gedanken der Verschwörungstheoretiker:innen, die seit Monaten durch Berlin und vor allem Charlottenburg-Wilmersdorf laufen, sind zutiefst geprägt von einem Menschenhass und einer Gewalt, die, wie man in den letzten Monaten gesehen, hat immer wieder ausgebrochen ist.
Wir dürfen das, was vor 82 Jahren passiert ist, nicht wieder geschehen lassen. Wir müssen aufstehen und Haltung zeigen, gegen Hass und Hetze. Und wir müssen den Opfern gedenken, die Rassismus in Deutschland gefordert hat.
Deswegen laden wir euch ein zu einem Spaziergang durch Charlottenburg, vorbei an den Orten der Verbrechen.
Kommt dafür um 17 Uhr zum U-Bhf Wittenbergplatz, am 9.11.

Wir freuen uns auf euch.
F_AJOC Berlin

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Dear Neighbours,

exactly 82 years ago, a burning hunt against jews took place in germany and austria.
A hunt, which marked the transition into systematic murder and persecution of jews, homosexuals, people with disabilities and/or dissidenters.
That night, the contempt of human beings got legitimised and hate became the status quo. It serves as a symbol for all the years of oppressive crimes committed by the Nazis.
This year, we all witnessed the immense speed at which the political atmosphere can shift and we saw how fast racism, anti-Semitism and sexism can spread into the center of our society.
The thoughts of conspiracy ideologists, which have been spreading their ideas in Charlottenburg-Wilmersdorf for the last couple of months, are deeply filled with hatred and violence, a violence which erupted with increasing force, throughout the last weeks.
It is now our duty to prevent the events from 82 years ago from reoccuring today. We need to stand up and demonstrate our attitude, an attitude against hatred and agitation. And we need to commemorate the victims caused by racism in germany.
Thus, we invite you to join our walk through Charlottenburg, visiting the places harmed by the crimes.
Join us at 5pm at U-Bhf Wittenbergplatz, at 9th of november

Be solidaric, keep hygienic distance and wear a mask.

We look forward to seeing you.
F_AJOC Berlin

Kein Platz für Nazis in Charlottenburg-Wilmersdorf! Charlotte und Wil*ma mucken auf…

+++Pressemitteilung vom 25. September 2020: Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann geht in die zweite Runde mit einer Kundgebung am 09. Oktober 2020 in der Schillerstr. 71 in 10627 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Oper und Theater schließen sich Nachbar*innen-Initiative an+++

Liebe antifaschistische Freundinnen, liebe Pressevertreterinnen, liebe Verbündete,

wir freuen uns sehr, dass sich dem Protestbündnis der Nachbar*innen-Initiative nun auch die Deutsche Oper Berlin, die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater und das Deutsch-Jüdisches Theater angeschlossen haben.

“Der versuchte Angriff auf den Reichstag am 29. August hat gezeigt, wie schnell und gewalttätig aus Worten Taten werden können.

Wortführer der Reichsbürgerinnen, Holocaustleugnerinnen und stramm rechts gerichteten Kameraden ist Attila Hildmann, der leider nicht nur ein abseitiger Spinner ist, sondern ein antisemitischer, antidemokratischer Hetzer, dem gefolgt und Gehör geschenkt wird.

Hildmann stilisiert sich größenwahnsinnig zum „patriotischen Krieger“, verhöhnt den Holocaust, sympathisiert mit Adolf Hitler, fordert die Todesstrafe für Bundestagsabgeordnete und zeigt sich faschistisch. Dass sich seine Snackbar im Herzen von Charlottenburg-Wilmersdorf in der Schillerstraße 71 befindet, wollen wir nicht hinnehmen.

Am 9. Oktober jährt sich der Anschlag auf die Synagoge in Halle/Saale. Der Attentäter, der sich im Voraus rechtsradikaler antisemitischer Narrative bediente, beließ es nicht bei seinen widerwärtigen Gewaltfantasien. Zwei Menschen wurden erschossen, die jüdische Gemeinschaft entkam nur knapp einem Massaker.

Wir möchten am Jahrestag dieses Verbrechens den Opfern gedenken, auf die Gefahr hinweisen, die von Hildmann und seinen Anhänger*innen ausgeht und klar deutlich machen: NIE WIEDER FASCHISMUS!

Deshalb veranstalten wir Kiez-Bewohnerinnen aus Charlottenburg-Wilmersdorf am 9. Oktober 2020 ab 16 Uhr gemeinsam eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe der Snackbar von Attila Hildmann. Wir rufen alle Nachbarinnen auf, sich zu beteiligen und ein klares Zeichen gegen Neonazis und gegen jede Form von Antisemitismus zu setzen.

Auf der Kundgebung bitten wir um Rücksichtnahme und um die Einhaltung der Hygienevorschriften, denn die Pandemie nehmen wir ernst. Wir halten Abstand gegen rechts!”

Wir freuen uns auch als Moderation unsere liebe Freundin Jacky Oh Weinhaus (Sam Jones) und Aktivistin Tarek Shukrallah ankündigen zu dürfen. Wir freuen uns über die Tänzerinnen und 5-fach Berliner Meister*innen der BoogieStube, über jiddisch-hebräisches Bühnenprogramm vom Deutsch Jüdischen Theater über die Band Reiser und viele weitere.
Das vollständige Programm geben wir in Kürze bekannt.

Unterstützer*innen:

1) Deutsch-Jüdisches Theater, Hohenzollern Damm, 177, 10713 Berlin, https://djthe.de

2) Komödie am Kurfürsten Damm (im Schillertheater), Bismarckstraße 110, 10625 Berlin, https://www.komoedie-berlin.de/start/index.html

3) Freunde und Förderer der Komödie am Kurfürsten Damm e.V., Schillerstr. 9, 10625 Berlin

4) Japanische Buchhandlung – Yamashina, Pestalozzistr. 67, 10627 Berlin,

Japanische Buchläden (2): Yamashina Berlin

5) Phuc Y – Vollreinigung, Änderungsatelier, Pestalozzistr. 69, 10627 Berlin, https://aenderungsschneiderei-vollreinigung.business.site

6) Picobello Schuh & Schlüsseldienst, Pestalozzistr. 70, 10627 Berlin, https://picobello-repair.de

7) Hana Nails, Nagestudio, Pestalozzistr. 35, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/pages/category/Beauty–Cosmetic—Personal-Care/Hana-Nails-Charlottenburg-1831514560464442/

8) Physiotherapie Praxis Papadopoulos, Pestalozzistr. 36, 10627 Berlin, https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/adressen/physiotherapie/praxis-papadopoulos-4f143a28b4fc475f0bf71600.html

9) Bahar Baycelebi- Boutique, Pestalozzistr. 34, 10627 Berli

10) Green Papaya, Restaurant, Pestalozzistr. 33, 10627 Berlin, https://www.green-papaya-berlin.de

11) Minh Silk – Silk & more, Pestalozzistr. 76A, 10627 Berlin, https://berlin.kauperts.de/eintrag/Minh-Silk-Silk–More-Pestalozzistrasse-76A-10623-Berlin

12) Fresh & Easy Restaurant, Pestalozzistr. 26, 10627 Berlin, https://www.yelp.de/biz/fresh-und-easy-berlin

13) Troja Herrenfriseur, Yousif Abou Tannoura, Pestalozzistr. 25, 10627 Berlin, http://www.troja-herrenfriseur.de

14) Burgers Berlin, Pestalozzistr. 25, 10627 Berlin, https://www.burgers-berlin.de

15) Istanbul Restaurant, Pestalozzistr. 84 10627 Berlin, http://www.istanbul-restaurant-berlin.de

16) Café Ballet, Schillerstr. 35, 10627 Berlin, https://www.instagram.com/cafeballetberlin/

17) American Guitar Shop, Goethestr. 32/49, 10627 Berlin, https://guitar-shop.de

18) Café Lisboa, Goethestr. 34, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/pages/Cafe-Lisboa/137310563001012

19) Zone Direct Marketing Agentur, Goethestr. 45, 10627 Berlin, https://www.zone-direct.de

20) Superhahn, Berlins Best Kebab, Kantstr. 55, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/superhahn

21) Kant Kino, Kantstr. 54, 10627 Berlin, https://yorck.de/kinos/kant-kino Kant Kino

22) Falafel Kantstraße, Oriental & Vegan Food, Kantstr.56A, 10627 Berlin, https://falafel-kantstrae-wilmersdorfer-str-oriental-vegan-food.business.site

23) Barbershop Oscar, Kantstr. 110, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/pages/category/Barber-Shop/Oscar-Herrenfriseur-421538434667524/

24) Burger Zimmer, Kantstr. 61, 10627 Berlin, http://www.burger-zimmer.com

25) Konsolenwelt Berlin, Kantstr. 65, 10627 Berlin, https://www.konsolenwelt.eu

26) Späti 64, Kantstr. 64, 10627 Berlin, https://branchenbuch.meinestadt.de/berlin/company/12552463

27) Venezia Café Cacktailbar, Kantstr. 65, 10627 Berlin, http://www.reehber.de/company.php?lg=2&CID=1563&Company=venezia-cafe-cocktailbar

28) City Pizza, Kantstr. 66A, 10627 Berlin, https://www.citypizza-berlin.de

29) Il Pastificio Trattoria, Pestalozzistr. 69, 10627 Berlin, https://www.ilpastificiotrattoria.com

30) Christine Schikowski –Langhaarpflege & Frisur Berlin, Goethestr. 47, 10625 Berlin https://www.haarpflege-berlin.de

31) Modelabel Brachmann – Boutique, Danclemannstr. 9, 14059 Berlin, https://brachmannofficial.com

32) Minh Trang, Vietnamesiche Spezialitäten, Kanstr. 67, 10627 Berlin, http://minhtrang.de

33) Eisdiele „Süß und Salzig“, Danckelmannstr. 16, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/suess_und_salzig

34) „ABA Kebab“, Danckelmannstr. 13, 14059 Berlin

35) Ferzelo – Mediterrane Feinkost, Danckelmannstr. 50, 14059 Berlin, https://www.yelp.de/biz/ferzelo-mediterrane-feinkost-berlin

36) Kiezladen – mediterrane Welt (Obst- und Gemüsehändler), Danckelmannstr. 52, 14059 Berlin

37) Börsenverein der Deutschen Buchhandels, Landesverband Berlin-Brandenburg, Danckelmannstr. 9, 14059 Berlin, https://www.boersenverein-berlin-brandenburg.de

38) Argentinisches Steakhaus, Restaurant Cordoba, Danckelmannstr. 1, 14059 Berlin, http://www.cordobarestaurant.de/speisekarte

39) Optik am Klausener Platz, Augenoptikergeschäft, Klausener Platz 23, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/optik_am_klausenerplatz

40) Gaststätte „Kleine Kneipe“, Klausener Platz 22, 14059 Berlin

41) Tee-O-Dor, Teeladen, Klausener Platz 15, 14059 Berlin, https://tee-direkt.com/de/

42) Asia Sushi Time, Sushi Laden, Klausener Platz 14, 14059 Berlin, https://www.asiasushitimeberlin.de/contact

43) Taverna Karagiosis, Griechisches Restaurant, Klausener Platz 4, 14059 Berlin, http://www.taverna-karagiosis-berlin.de

44) Café Reet, Klausener Platz 5, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/cafe_reet

45) Weinhandlung Vinifera, Klausener Platz 6, 14059 Berlin, https://www.vinifera-weinhandlung-berlin.de

46) VAL e.V., Verein für alkoholfreies Leben, Neufertstr. 14, 14059 Berlin, https://www.val-ev.de

47) Cèdre Blanc, Nehringstr. 34, 14059 Berlin, https://cedre-blanc-berlin.eatbu.com/?lang=de

48) Beauty Salon in Charlottenburg, Christstr. 1, 14059 Berlin, https://website-4170467254871212122222-hairsalon.business.site

49) Schuh – und Schlüssel Reparatur Service, Nehringstr. 32, 14059 Berlin,

50) Komm & Sieh City-Boutique (Berliner Stadtmission), Neue Christstr. 5, 14059 Berlin, https://www.berliner-stadtmission.de/komm-und-sieh/

51) Charlottenburger Hospizladen, Nehringstr. 3 A, 14059 Berlin, https://aww-hospizberlin.de/hospizladen/

52) Milidia Feinkost, Feinkostgeschäft, Nehringstr. 3 A, 14059 Berlin

53) Döpi 19, Türkisches Restaurant, Nehringstr. 4 A, 14059 Berlin, https://www.facebook.com/pages/döpi-19/303064013622240

54) Jugendinitiative SCK e.V., Seelingstr. 14, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/jugendinitiative_sck

55) Kiezbündnis Klausener Platz e.V., Seelingstr. 14, 14059 Berlin, http://klausenerplatz.de/online/index.php

56) ZAP, Seelingstr. 22, 14059 Berlin (meldet sich), https://de-de.facebook.com/zapberlin

57) Brotgarten GmbH, Bio Bäckerei, Seelingstr. 30, 14059 Berlin, http://www.brotgarten.de

58) Staub zu Glitzer, Künstler*innen-Kolllektiv, https://staubzuglitzer.de

59) F_AJOC, Feministische Antifaschistische Jugendorganisation Charlottenburg, https://fantifacharlottenburg.blackblogs.org

60) Black Pond Antifa, https://arrested.me

61) Bergpartei, die Überpartei, http://www.bergpartei.de Bergpartei, die überpartei

62) Jugend Antifa Süd-Berlin, https://twitter.com/JAS_berlin_?s=09

63) Jugendclub Potse, Potze e.V., Potsdamerstr. 180, 10827 Berlin, http://gentrifidingsbums.blogsport.de/impressum/

64) Spielhaus Schillerstraße, Schillerstraße 86, 10627 Berlin, https://www.spielhaus-berlin.de

65) Linksjugend Solid Berlin, https://solid-berlin.org Linksjugend [‘solid] Berlin

66) Bezirksverband Bündnis90/Die Grünen Charlottenburg Wilmersdorf, https://gruene-cw.de/aktuelles/ Bündnis 90/Die Grünen Charlottenburg-Wilmersdorf

67) Wodessa Lounge Shisha-Bar, Kaiserdamm 110, 14057 Berlin, https://www.facebook.com/pages/category/Bar/Wodessa-Lounge-Berlin-327155981293757/

68) Blumen Oase, Wundtstr. 22, 14059 Berlin, http://www.blumen-oase.de

69) Lietzenstore Spätkauf, Kaiserdamm 109, 14057 Berlin, https://www.kaufda.de/Filialen/Berlin/Lietzen-Store-Kaiserdamm-DHL-Paketshop/v-f1266954262

70) Café Nokta, Wundtstr. 20, 14059 Berlin,

71) Da Peppino -Trattoria Bar, Wundstr. 17, 14059 Berlin, https://www.da-peppino.net

72) Platane 19, Möbelladen Secondhand, Wundtstr. 6, 14ß059 Berlin, http://www.platane19.de/integrationsfirma-zuverdienst/zweite-hand-mobelladen/

73) Royal Cream House, Nehringstr. 16, 14059 Berlin, https://www.facebook.com/pages/category/Local-Service/Royal-Cream-House-108654870541584/

74) Matthias Appel, Friseure, Knobelsdorffstr. 10, 14059 Berlin, https://www.matthias-appel-friseure.de

75) Anne Rink – Schmuck + Wohndecor, Knobelsdorffstr. 8, 14059 Berlin, https://anne-rink-1.jimdosite.com

76) Lichtblick Lampen, Knobelsdorffstr. 8, 14059 Berlin, https://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/adressen/lampen/lichtblicklampen-4f143dffb4fc475f0b686900.html

77) Nehring Kiosk, Nehringstr. 16, 14059 Berlin, https://nehring-kiosk.business.site

78) Salon Atwi, Herren Friseur, Nehringstr. 12, 14059 Berlin, https://www.facebook.com/pages/category/Health-Spa/Salon-Atwi-176361772722130/

79) Charmant! – Wohnen & Schenken, Nehringstr. 17, 14059 Berlin, http://www.charmant-berlin.de

80) Goldesel, Kneipe, Seelingstr. 7, 14059 Berlin, http://www.goldesel-berlin.de

81) Permatex GmbH, Seelingstr. 13, 14059 Berlin,

82) Sternschnuppe – Kiosk, Nehringstr. 11, 14059 Berlin, https://www.berlin.de/special/shopping/adressen/kiosk/sternschnuppe-add3f5b922be3cc73ab609020f042aa7.html

83) Eiscafé Fedora, Nehringstr. 23-24- 14059 Berlin, https://www.eiscafefedora-berlin.de/colofon

84) Özen Kardesler Lebensmittelhandel, Seelingstr. 16, 14059 Berlin, http://ozenfood.de

85) Lancini Kunstgalerie & Modeboutique, Seelingstr. 29, 14059 Berlin, http://gallery.lancini.net

86) Malschule für Kinder und Erwachsene– Gabriele Saal, Seelingstr. 32, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/malschule_gabriele_saal

87) Röstwerk Kaffeerösterei, Seelingstr. 32, 14059 Berlin, https://m.facebook.com/ROESTWERKberlin/

88) DIELINKE Charlottenburg Wilmersdorf DIE LINKE. Charlottenburg-Wilmersdorf

89) Deutsche Oper Berlin, Bismarckstr. 35, 10627 Berlin https://www.deutscheoperberlin.de/de_DE/home

90) Musikschule Susi Liebe

91) Charlottes Boogie Stube, Kaiserdamm 109, 14057 Berlin www.chboogiestube.de Charlottes Boogie Stube

92) Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin https://www.berlinerfestspiele.de

93) Berliner Obdachlosenhilfe e.V.

94) Schaubühne Berlin, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin, https://www.schaubuehne.de

95) Renaissance Theater, Knesebeckstr. 100, 10623 Berlin http://www.renaissance-theater.de

 

Auf der Kundgebung bitten wir um Rücksichtnahme und um die Einhaltung der Hygienevorschriften, denn die Pandemie nehmen wir ernst. Wir halten Abstand gegen rechts!

Pressemitteilung 28.08.2020

+++ Pressemitteilung vom 26.08.2020 – #b2808: Ein stabiler Kiez! Nachbar*innen sagen „Kein Platz für Neonazis in unserem Kiez!“- schon über 80 Fachgeschäfte wehren sich gegen das Restaurant von Attila Hildmann in der Schillerstr. 71, 10627 Berlin: Kantkino, Nagel Studios, Restaurants, Frisöre, Buchhandlungen, Schlüsseldienste – alle sagen: Fachismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. An alle politischen Gruppen: Unterstützt diesen Wahnsinns-Kiez und unterzeichnet die Liste (s.u.)+++

Liebe Pressevertreter*innen,

über 80 Fachgeschäfte, Vereine, Initiativen, Restaurants etc. wehren sich mit einer Kundgebung GEGEN das Restaurant von Attila Hildmann in der Schillerstr. 71 in 10627 Berlin unter dem Motto „Kein Platz für Neonazis in unserem Kiez“. Unten finden Sie die vorläufige Unterstützer*innen-Liste. Noch immer gehen Nachbar*innen durch den Kiez und erweitern die Liste. Am Freitag werden wir die aktualisierte Liste
bekanntgegeben. Mit dabei sind u.a. das Kant Kino, das Kiezbündnis Klausener Platz, der Börsenverein des deutschen Buchhandels Berlin-Brandebhurg aber auch Nagelstudios, Döner- oder Falafel- und Sushiläden, Frisöre,
Restaurants, Buchhandlungen etc. Anbei finden Sie den Aufruf der Protestierenden im Flyer-Format als JPG. Auch unser Kollektiv hat sich dem Protest angeschlossen.
Am kommenden Freitag ab 19 Uhr findet eine von Anwohner*innen organisierte Kundgebung vor dem Restaurant statt mit Konzert und Redebeiträgen.
Sie sind herzlich eingeladen.

Unterstützer*innenliste Protest gegen Attila Hildmanns Vegan Snackbar
In der Schillerstr. 71, 10627 Berlin
Nachbar*innen-Initiative
„Kein Platz für Nazis in unserem Kiez!“
Kundgebung am 28.02.2020, ab 19 Uhr

1) Japanische Buchhandlung – Yamashina, Pestalozzistr. 67, 10627 Berlin, https://japanliteratur.net/japanische-buchlaeden-2-yamashi…/
2) Phuc Y – Vollreinigung, Änderungsatelier, Pestalozzistr. 69, 10627 Berlin, https://aenderungsschneiderei-vollreinigung.business.site
3) Picobello Schuh & Schlüsseldienst, Pestalozzistr. 70, 10627 Berlin, https://picobello-repair.de
4) Hana Nails, Nagestudio, Pestalozzistr. 35, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/…/Hana-Nails-Charlottenburg-183…/
5) Physiotherapie Praxis Papadopoulos, Pestalozzistr. 36, 10627 Berlin, https://www.berlin.de/…/praxis-papadopoulos-4f143a28b4fc475…
6) Bahar Baycelebi- Boutique (ehemals Karadeniz), Pestalozzistr. 34, 10627 Berlin, http://www.baharkaradeniz.de
7) Green Papaya, Restaurant, Pestalozzistr. 33, 10627 Berlin, https://www.green-papaya-berlin.de
8) Minh Silk – Silk & more, Pestalozzistr. 76A, 10627 Berlin, https://berlin.kauperts.de/…/Minh-Silk-Silk–More-Pestalozz…
9) Fresh & Easy Restaurant, Pestalozzistr. 26, 10627 Berlin, https://www.yelp.de/biz/fresh-und-easy-berlin
10) Troja Herrenfriseur, Yousif Abou Tannoura, Pestalozzistr. 25, 10627 Berlin, http://www.troja-herrenfriseur.de
11) Burgers Berlin, Pestalozzistr. 25, 10627 Berlin, https://www.burgers-berlin.de
12) Istanbul Restaurant, Pestalozzistr. 84 10627 Berlin, http://www.istanbul-restaurant-berlin.de
13) Café Ballet, Schillerstr. 35, 10627 Berlin, https://www.instagram.com/cafeballetberlin/
14) American Guitar Shop, Goethestr. 32/49, 10627 Berlin, https://guitar-shop.de
15) Café Lisboa, Goethestr. 34, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/pages/Cafe-Lisboa/137310563001012
16) Zone Direct Marketing Agentur, Goethestr. 45, 10627 Berlin, https://www.zone-direct.de
17) Superhahn, Berlins Best Kebab, Kantstr. 55, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/superhahn
18) Kant Kino, Kantstr. 54, 10627 Berlin, https://yorck.de/kinos/kant-kino
19) Falafel Kantstraße, Oriental & Vegan Food, Kantstr.56A, 10627 Berlin, https://falafel-kantstrae-wilmersdorfer-str-oriental-vegan-…
20) Barbershop Oscar, Kantstr. 110, 10627 Berlin, https://de-de.facebook.com/…/Oscar-Herrenfriseur-421538434…/
21) Burger Zimmer, Kantstr. 61, 10627 Berlin, http://www.burger-zimmer.com
22) Konsolenwelt Berlin, Kantstr. 65, 10627 Berlin, https://www.konsolenwelt.eu
23) Späti 64, Kantstr. 64, 10627 Berlin, https://branchenbuch.meinestadt.de/berlin/company/12552463
24) Venezia Café Cacktailbar, Kantstr. 65, 10627 Berlin, http://www.reehber.de/company.php…
25) City Pizza, Kantstr. 66A, 10627 Berlin, https://www.citypizza-berlin.de
26) Il Pastificio Trattoria, Pestalozzistr. 69, 10627 Berlin, https://www.ilpastificiotrattoria.com
27) Christine Schikowski –Langhaarpflege & Frisur Berlin, Goethestr. 47, 10625 Berlin https://www.haarpflege-berlin.de
28) Modelabel Brachmann – Boutique, Danclemannstr. 9, 14059 Berlin, https://brachmannofficial.com
29) Minh Trang, Vietnamesiche Spezialitäten, Kanstr. 67, 10627 Berlin, http://minhtrang.de
30) Eisdiele „Süß und Salzig“, Danckelmannstr. 16, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/suess_und_salzig
31) „ABA Kebab“, Danckelmannstr. 13, 14059 Berlin
32) Ferzelo – Mediterrane Feinkost, Danckelmannstr. 50, 14059 Berlin, https://www.yelp.de/biz/ferzelo-mediterrane-feinkost-berlin
33) Kiezladen – mediterrane Welt (Obst- und Gemüsehändler), Danckelmannstr. 52, 14059 Berlin
34) Börsenverein der Deutschen Buchhandels, Landesverband Berlin-Brandenburg, Danckelmannstr. 9, 14059 Berlin, https://www.boersenverein-berlin-brandenburg.de
35) Argentinisches Steakhaus, Restaurant Cordoba, Danckelmannstr. 1, 14059 Berlin, http://www.cordobarestaurant.de/speisekarte
36) Optik am Klausener Platz, Augenoptikergeschäft, Klausener Platz 23, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/optik_am_klausenerplatz
37) Gaststätte „Kleine Kneipe“, Klausener Platz 22, 14059 Berlin
38) Tee-O-Dor, Teeladen, Klausener Platz 15, 14059 Berlin, https://tee-direkt.com/de/
39) Asia Sushi Time, Sushi Laden, Klausener Platz 14, 14059 Berlin, https://www.asiasushitimeberlin.de/contact
40) Taverna Karagiosis, Griechisches Restaurant, Klausener Platz 4, 14059 Berlin, http://www.taverna-karagiosis-berlin.de
41) Café Reet, Klausener Platz 5, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/cafe_reet
42) Weinhandlung Vinifera, Klausener Platz 6, 14059 Berlin, https://www.vinifera-weinhandlung-berlin.de
43) VAL e.V., Verein für alkoholfreies Leben, Neufertstr. 14, 14059 Berlin, https://www.val-ev.de
44) Cèdre Blanc, Nehringstr. 34, 14059 Berlin, https://cedre-blanc-berlin.eatbu.com/?lang=de
45) Beauty Salon in Charlottenburg, Christstr. 1, 14059 Berlin, https://website-4170467254871212122222-hairsalon.business.s…
46) Schuh – und Schlüssel Reparatur Service, Nehringstr. 32, 14059 Berlin,
47) Komm & Sieh City-Boutique (Berliner Stadtmission), Neue Christstr. 5, 14059 Berlin, https://www.berliner-stadtmission.de/komm-und-sieh/
48) Charlottenburger Hospizladen, Nehringstr. 3 A, 14059 Berlin, https://aww-hospizberlin.de/hospizladen/
49) Milidia Feinkost, Feinkostgeschäft, Nehringstr. 3 A, 14059 Berlin
50) Döpi 19, Türkisches Restaurant, Nehringstr. 4 A, 14059 Berlin, https://www.facebook.com/pages/döpi-19/303064013622240
51) Jugendinitiative SCK e.V., Seelingstr. 14, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/jugendinitiative_sck
52) Kiezbündnis Klausener Platz e.V., Seelingstr. 14, 14059 Berlin, http://klausenerplatz.de/online/index.php
53) ZAP, Seelingstr. 22, 14059 Berlin, https://de-de.facebook.com/zapberlin
54) Brotgarten GmbH, Bio Bäckerei, Seelingstr. 30, 14059 Berlin, http://www.brotgarten.de
55) Staub zu Glitzer, Künstler*innen-Kolllektiv, https://staubzuglitzer.de
56) F_AJOC, Feministische Antifaschistische Jugendorganisation Charlottenburg, https://fantifacharlottenburg.blackblogs.org
57) Black Pond Antifa, https://arrested.me
58) Bergpartei, die Überpartei, http://www.bergpartei.de
59) Jugend Antifa Süd-Berlin, https://twitter.com/JAS_berlin_?s=09
60) Jugendclub Potse Potse Berlin
61) Linksjugend Solid Berlin Linksjugend [’solid] Berlin
62) Spielhaus Schillerstraße, Schillerstr. 86, 10627 Berlin, https://www.spielhaus-berlin.de
63) Bezirksverband Bündnis90/Die Grünen Charlottenburg Wilmersdorf, https://gruene-cw.de/aktuelles/ Bündnis 90/Die Grünen Charlottenburg-Wilmersdorf
64) Wodessa Lounge Shisha-Bar, Kaiserdamm 110, 14057 Berlin, h
65) Blumen Oase, Wundtstr. 22, 14059 Berlin, http://www.blumen-oase.de
66) Lietzenstore Spätkauf, Kaiserdamm 109, 14057 Berlin, h
67) Café Nokta, Wundtstr. 20, 14059 Berlin,
68) Da Peppino -Trattoria Bar, Wundstr. 17, 14059 Berlin, https://www.da-peppino.net
69) Platane 19, Möbelladen Secondhand, Wundtstr. 6, 14ß059 Berlin, h
70) Royal Cream House, Nehringstr. 16, 14059 Berlin, h
71) Matthias Appel, Friseure, Knobelsdorffstr. 10, 14059 Berlin, https://www.matthias-appel-friseure.de
72) Anne Rink – Schmuck + Wohndecor, Knobelsdorffstr. 8, 14059 Berlin, https://anne-rink-1.jimdosite.com
73) Lichtblick Lampen, Knobelsdorffstr. 8, 14059 Berlin, h
74) Nehring Kiosk, Nehringstr. 16, 14059 Berlin, https://nehring-kiosk.business.site
75) Salon Atwi, Herren Friseur, Nehringstr. 12, 14059 Berlin, h
76) Charmant! – Wohnen & Schenken, Nehringstr. 17, 14059 Berlin, http://www.charmant-berlin.de
77) Goldesel, Kneipe, Seelingstr. 7, 14059 Berlin, http://www.goldesel-berlin.de
78) Permatex GmbH, Seelingstr. 13, 14059 Berlin,
79) Sternschnuppe – Kiosk, Nehringstr. 11, 14059 Berlin, h
80) Eiscafé Fedora, Nehringstr. 23-24- 14059 Berlin, https://www.eiscafefedora-berlin.de/colofon
81) Özen Kardesler Lebensmittelhandel, Seelingstr. 16, 14059 Berlin, http://ozenfood.de
82) Lancini Kunstgalerie & Modeboutique, Seelingstr. 29, 14059 Berlin, http://gallery.lancini.net
83) Malschule für Kinder und Erwachsene– Gabriele Saal, Seelingstr. 32, 14059 Berlin, https://wir-sind-kiez.de/malschule_gabriele_saal
84) Röstwerk Kaffeerösterei, Seelingstr. 32, 14059 Berlin, https://m.facebook.com/ROESTWERKberlin/
85) DIE LINKE Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf
86) Eis Michel, Pestalozzistraße 85, 10625 Berlin

Kein Platz für Neonazis in unserem Kiez!

Kein Platz für Neonazis in unserem Kiez! Am 28.08.2020 um 19Uhr, Schillerstraße 71

Liebe Menschen aus Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf,
es ist schon wieder so weit: Wir müssen uns gegen rechtsradikale Hetzer verbünden.

In der Schillerstraße 71, direkt an den Wilmersdorfer Arkaden,
befindet sich die Vegan Bio Snackbar by Attila Hildmann.

Attila Hildmann hat sich im Zuge der Corona-Pandemie als
„ultrarechts“ geoutet und hetzt nun schon seit vielen Monaten in sozialen Medien und bei Kundgebungen gegen unsere Demokratie, gegen Geflüchtete, gegen Antifaschist*innen und die Infektionsschutzmaßnahmen. Dabei fantasiert er öffentlich über ein neues Deutsches Reich nach völkisch nationalem Vorbild und stilisiert sich selbst zur nationalistischen Führerfigur. Er glorifiziert Adolf Hitler, setzt Kopfgelder auf Personen aus, posiert mit Waffen und hetzt gegen die Jüdische Community.

Das dürfen wir nicht akzeptieren:
Immer mehr Supermärkte distanzieren sich öffentlich von dem rechtsextremen Koch und nehmen seine Produkte aus dem
Sortiment, Buchhandlungen verkaufen nicht länger seine
Kochbücher. Auch wir sagen: Keine Toleranz für Nazis!

Es ist an der Zeit, dass auch wir als solidarische,
multikulturelle Gemeinschaft in Charlottenburg-Wilmersdorf uns klar gegen einen Rechtsradikalen in unserer Mitte positionieren und ihm deutlich machen, dass wir ein rechtsextremes Geschäft in unserer vielfältigen Nachbarschaft nicht haben wollen.

Deshalb veranstalten wir am 28. August 2020 um 19Uhr mit allen
gemeinsam eine Kundgebung vor dem Restaurant in der
Schillerstraße 71 und rufen alle Nachbar*innen aus der Umgebung auf, sich zu beteiligen und sich mit dem Protest zu solidarisieren, um ein klares Zeichen gegen Rechts und gegen Neonazis zu setzen.

Wir werden eine vegane Küfa (Küche für alle auf Spendenbasis)
organisieren, Redebeiträge und Konzertmusik gegen rechts hören.

Auf der Kundgebung bitten wir um Rücksichtnahme und um die
Einhaltung der Hygiene-Vorschriften, denn die Pandemie nehmen wir ernst. Wir halten Abstand gegen rechts!

Auf zur menstruellen Anarchie!

Auf zur menstruellen Anarchie!

Menschen mit Menstruationshintergrund haben es nicht leicht in unserer Gesellschaft. Noch immer ist es ein Tabuthema, für die Meisten ist es wohl eher eine „Monstruation“. Dieses eigentlich natürliche, alltägliche Phänomen der monatlichen Menstruationsblutung ist oft mit großer Scham verbunden. Sich mal eben von der Freundin einen Tampon vor aller Augen geben lassen scheint schier unmöglich! Schließlich scheint eine große „Menstruphobie“ unter den meisten nicht menstruierenden Menschen zu herrschen. Viele Menstruierende leiden im Stillen und ertragen ihre Bauchkrämpfe heimlich. Doch für einen gesunden Körper müssen wir uns nicht schämen und verstecken! Genauso wenig sollten der Sinn und die Funktion des Körpers mit Ekel verbunden werden! Nichts daran ist unnatürlich, wenn uns einmal im Monat die Schleimhaut der Gebärmutter Richtung Unterhose läuft!
Die Werbung gaukelt uns „Frische“, „Reinheit“ und „Sicherheit“ durch Einweg Menstruationsprodukte vor! Die Worte spiegeln die Periode als etwas sehr Bedrohliches wider. Schließlich könnte es ja passieren, dass andere merken, das mensch/frau* ihre Tage hat. Dahingehend wirbt übertriebene Glorifizierung von perfekten Körpern, welche in Werbespots für Tampons und Co. in weißen Kleidern fröhlich durch den Park `schweben´. Schließlich müssen Menschen die ihre Tage haben, so tun als wäre nichts. Wie soll so ein offener, natürlicher Umgang mit dem Thema stattfinden? Außerdem sind die Einmal Binden und -tampons alles andere als Rein und verschmutzen unsere Umwelt.
Ein Statement gegen diese verschönernde Werbung und gegen umweltverschmutzende Einwegprodukte setzt das Start-up „The Female Company“, welche Tampons ohne Chemikalien und Plastikfolie aus Bio-Baumwolle herstellt. Des Weiteren möchten sie mit ihren Plakaten das Thema Menstruation von Tabus befreien. Mit Bildern von senkrechten Mündern/Lippen, welche an die Form einer Vulva erinnern und dazu passenden Slogans wie „Meine Produkteinführung des Monats“ und „Keine Scham, Lippen“ versuchen die Stigmatisierungen abzubauen.

Doch woher kommt eigentlich die Tabuisierung der Menstruation? Das verkrampfte Verhältnis zur Zyklusblutung hat eine lange Geschichte. Über mehrere Jahrhunderte wurde die monatliche Blutung als eine Krankheit und toxischer ‚Ausstoß´ angesehen. In vielen Kulturen und Religionen galt und gilt sie teilweise bis heute als etwas ‚Unreines´ und ‚Schädliches´. Ende des 19. Jahrhunderts legten Männer sogar Verhaltensregeln für die Frauen fest während der Menstruation und untersagten Ihnen bestimmte Tätigkeiten. Noch vor dem Einzug patriarchaler Religionen begegneten die Menschen der Menstruation mit Ehrfurcht statt mit Ekel. Sie wurde als eine übernatürliche, göttliche und heilige Kraft betrachtet.

Was wir brauchen ist die rote Revolution hin zur menstruellen Anarchie, raus aus der Tabuzone und weg mit dem Periodenscham! Unser Körper ist durchaus politisch und bringt die Geschlechterverhältnisse ins Wanken! Ohne die Menstruation, welche die Grundlage der Fruchtbarkeit ist, wären wir jetzt alle nicht hier. Doch solange wir in einer patriarchalen Welt leben und arbeiten wird es kein Verständnis für den menstruierenden Körper geben. Seit einiger Zeit setzen sich vor allem Frauen für mehr #PeriodPositivity ein. Beispielsweise die Menstruationsfotografin Jackie Devies oder die Künstlerin Sarah Levy, welche mit ihrem eigenen Blut ein Portrait von Donald Trump (#BloodyTrump) skizzierte. Direkte Konfrontation hilft bekanntlich gegen den gelernten Ekel. Auch die Kampagne „Free Bleeding“ setzt sich für einen offenen Umgang mit der Menstruation und für ein besseres Körperbewusstsein ein. Dennoch sind dies erst kleine Zeichen in der Roten Revolution! Daher lasst all unsere PeriodPower zusammennehmen und eine Enttabuisierung der Menstruation erkämpfen! Damit sexistische Scherze wie „Die hat doch ihre Tage…“ für immer Geschichte sind!

Solidarische Grüße F_AJOC Berlin

Krieg dem Krieg – Jugend in die Offensive!

 

Krieg dem Krieg – Jugend in die Offensive

Am 19. Juli jährt sich zum 8. Mal die Revolution in Rojava, der freien Republik Kurdistan. Mit Abzug der syrischen Truppen am 19.07.2012 war der Grundstein für ein autonomes Rojava gelegt.

Doch durch die kapitalistisch-westlich geprägte Politik werden auch in Deutschland jedes Jahr Lieferungen von Waffen in die Türkei ermöglicht. Waffen, die genutzt werden, um einen faschistischen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen das autonome Rojava und dessen Zivilbevölkerung zu führen. Mitte Juni begann die Türkische Regierung mit der Bombardierung Sengals; seit dem werden nicht nur hemmungslos die Menschen dort ermordet, es wird auch eine Lebensweise angegriffen, die für eine emanzipatorische und antifaschistische Gesellschaft eintritt und dafür seit Jahren kämpft.

Die faschistischen Angriffe und Zustände gehen uns alle etwas an. Wir müssen mehr tun, als nur hinzuschauen, wir müssen dafür sorgen, dass das ein Ende findet.

Panzer die hier brennen, können dort nicht weiter morden.

Wir als Jugend müssen uns zusammenschließen und Schulter an Schulter gegen diese Umstände einstehen. Wir müssen uns organisieren, gemeinsame Positionen entwickeln und die Theorie zur Praxis machen. Wir können nicht länger zusehen, wie unsere Freund*innen weltweit faschistische Gewalt erfahren müssen. Die Devise: Jugen in die Offensive!

Denn die faschistoiden Angriffe beschränken sich nicht nur auf unsere Genoss*innen in Rojava. Auch hier in Mitteleuropa und in Berlin gewinnen die türkisch-nationalistischen “Grauen Wölfe” zunehmend an Macht, während bewaffnete Nazis sich in Netzwerken zusammen finden und zu einer immer größeren Bedrohung heranwachsen. Besonders deutlich zeigen dies die rassistischen Anschläge in Neukölln und die faschistischen Demonstrant*innen und Brandstifter*innen in Wien in den letzten Tagen.

Dieselbe Politik die von hier aus einen Angriffskrieg gegen Rojava ermöglicht, ignoriert diese Umstände auch im eigenen Land weitesgehend, während gleichzeitig rassistische Übergriffe seitens der Cops gegen People of Color legitimiert werden. Das ganze führt soweit, dass sogar ganze Wohnsiedlungen aus antiziganistischen und antiromanistischen Motiven geräumt werden.

Wir, der Berliner Jugendrat, rufen zu der internationalistischen Demonstration für Autonomie, Gerechtigkeit und Emanzipation sowie gegen Faschismus, Sexismus und Unterdrückung auf.

Mit unserer Kampagne im Vorfeld der Demonstration wollen wir die berlinweite Vernetzung der Jugend voranbringen und verschiedene Themenfelder im Bereich des Internationalismus diskutieren. Wir werden Workshops zu den Themen “kurdische Frauenbewegung”, “türkischer Nationalismus und deren Strukturen in Berlin”, … organisieren.

Alle Jugendlichen sind dazu aufgerufen, sich dieser Kampagne anzuschließen und durch autonome, kreative Aktionen auf die aktuelle Bedrohungslage in Kurdistan und weltweit aufmerksam zu machen.